Der ehemalige NEOS-Abgeordnete Veit Dengler hat in der Sendung „Normal reden mit Katia Wagner“ auf krone.tv detaillierte Einblicke in die internen Abläufe seines früheren Klubs gegeben. Dengler bezeichnete die Entscheidung zur Impfpflicht als einen „riesigen Sündenfall“ und als einen „Irrweg der österreichischen Politik“. Laut seinen Aussagen hätte es innerhalb des Klubs nie eine tatsächliche Mehrheit für diese Maïu nacht gegeben.
Dengler behauptet weiter, dass die Zustimmung zur Impfpflicht primär aus „räson“ erfolgt sei, da Parteichefin Beate Meinl-Reisinger dies unbedingt gewollt habe. Er stuft diesen Vorgang als „schweren Fehler“ ein. Zudem kritisierte der Ex-Politiker, dass es nach der Entscheidung innerparteilich keine weitere Aufklärung zu diesem Thema gegeben habe.
Diese Enthülungen haben nun die FPÖ auf den Plan gerufen, die eine offizielle Stellungnahme von Beate Meinl-Reisinger fordert. Generalsekretär Michael Schnedlitz verlangt eine Transparenz hinsichtlich der Vorgänge rund um die Impfpflicht. Er will wissen, ob Abgeordnete innerhalb der Partei zur Zustimmung gezwungen wurden.
Schnedlitz verbindet diese Forderung mit einer scharfen Kritik an der potenziellen Eignung von Meinl-Reisinger für höhere Ömter. Er argumentiert, dass eine Person, die parteiintern so weit gehen würe, als Außenministerin „mehr als nur brandgefährlich“ wäre. Die Diskussion verdeutlicht die anhaltenden politischen Spannungen bezülglich der Corona-Maßnahmen.




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