Der in San Francisco ansässige Zimmervermittler Airbnb hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 nach oben korrigiert. Das Unternehmen erwartet nun ein Wachstum im oberen Zehner-Prozentbereich, während zuvor ein Plus im mindestens mittleren Zehner-Prozentbereich prognostiziert worden war. Diese Anpassung erfolgt trotz eines Umfelds, das durch Inflation und geopolitische Unsicherheiten geprägt ist.
Parallel zu den optimistischen Ausblicken kündigte der Konzern ein umfangreiches neues Aktienrückkaufprogramm an. Dieses soll ein Volumen von bis zu zwölf Milliarden Dollar umfassen. Der Markt reagierte unmittelbar auf diese Nachrichten, woraufhin die Aktie des Unternehmens nachbörslich einen Zuwachs von zehn Prozent verzeichnete.
Im abgelaufenen dritten Quartal konnte Airbnb den Umsatz um rund 19 Prozent auf 4,87 Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn pro Aktie stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,21 Dollar auf 3,16 Dollar. Insgesamt kletterte die Zahl der weltweit gebuchten Erlebnisse und Übernachtungen um 16 Prozent auf insgesamt 155 Millionen.
Während Konkurrenten wie Booking Holdings sowie die Hotelketten Hilton und Marriott vorsichtiger agieren, zeigt sich Airbnb resilient. Die Hotelgruppen verwiesen zuletzt auf Unruhen in Teilen Europas sowie hohe Flugpreise infolge des Iran-Kriegs. Airbnb erklärte hingegen, die Entwicklungen in Afrika, dem Nahen Osten und Europa zwar genau zu beobachten, profitiere jedoch zudem von sinkenden Kosten im Kundenservice, da 40 Prozent der Anfragen bereits ohne Mitarbeiter gelöst werden.




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