Ein Easyjet-Flug von Neapel nach Berlin verlief für die Passagiere mit einer unerwarteten Komplikation. Obwohl die Maschine wohlbehalten in Deutschland landete, fehlte nach der Ankunft das gesamte aufgegebene Gepäck der Reisenden. Erst am Gepäckband bemerkten die Fluggäste, dass die Anzeige bereits den Status „completed“ auswies, ohne dass Koffer ausgeflogen worden waren.
Der Passagier Benjamin Hammerschmidt, der gemeinsam mit seiner Frau reiste, schildert gegenüber der „Märkischen Oderzeitung“, dass Mitreisende sie darauf aufmerksam machten, dass kein Gepäck mitgeflogen sei. Am Informationsschalter erhielten die Betroffenen lediglich einen Zettel mit einem QR-Code, um eine Verlustmeldung aufzugeben. In der Folge mussten die Reisenden ohne ihre Koffer die Heimreise antreten.
Die Kommunikation mit der Billig-Airline gestaltete sich für Hammerschmidt zunächst schwierig, da die Fluggesellschaft telefonisch nicht erreichbar war. Erst über die Easyjet-App und den Live-Chat konnte er eine Vorgangsnummer zur Statusabfrage seines Gepäcks erhalten. Vier Tage nach der Landung wurde das Gepäck schließlich an die Privatadresse des Ehepaars geliefert.
Easyjet begründete die Entscheidung, die Koffer in Italien zurückzulassen, mit einer betrieblichen Gewichtsbeschränkung. Diese sei durch einen Treibstoffmangel verursacht worden, weshalb die Maschine mit möglichst wenig Gewicht fliegen musste. Die Airline bestätigte damit, dass die Koffer aufgrund dieser technischen Notwendigkeit nicht auf dem Flug befördert werden konnten.




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