Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat den Freiheitspreis 2026 in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Die Auszeichnung ist dem gesamten iranischen Volk gewidmet und würdigt dessen Mut im Kampf für Menschenrechte. Da es derzeit keine frei gewählten Vertreter gibt, nimmt der Oppositionsvertreter Reza Pahlavi den Preis als Treuhänder entgegen.
Im Anschluss an die Preisverleihung kam es zu einer massiven Mobilisierung im Frankfurter Ostpark. Laut Angaben der Polizei versammelten sich dort etwa 20.000 Menschen, um für die Menschenrechte im Iran zu demonstrieren. Die Kundgebung verlief weitgehend friedlich, wobei die Teilnehmer gegen Menschenrechtsverletzungen protestierten.
Die Atmosphäre der Großkundgebung war geprägt von Symbolen und Rufen wie „Lang lebe der Schah“. Viele Demonstranten führten Fahnen mit Löwenmotiven und äußerten lautstark ihren Wunsch nach Freiheit für ihre Heimat. Schah-Sohn Pahlavi stand dabei im Zentrum des Interesses seiner zahlreichen Anhänger.
Mit dieser Initiative setzt die Naumann-Stiftung ein bewusstes Zeichen gegen das Vergessen der Situation im Iran. Die Treuhänderschaft Pahlavis stellt sicher, dass die Würdigung erhalten bleibt, bis legitime Vertreter des Volkes den Preis übernehmen können. Die Verbindung aus institutioneller Ehrung und zivilgesellschaftlichem Protest unterstreicht die politische Dimension des Ereignisses.




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