Die Stadt Wien hat die Neuausschreibung der Konzessionen für Leih-E-Scooter bekannt gegeben. Wie das Büro von Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Mittwoch mitteilte, wird der Markt für die Elektrogefährte weiterhin streng reguliert. Die Genehmigungen für den Betrieb der Scooter werden dabei für einen Zeitraum von drei Jahren vergeben.
Im Rahmen der neuen Vergabe bleibt die Zahl der zugelassenen Anbieter auf lediglich zwei Unternehmen begrenzt. Diese Reduktion der Betreiber wurde bereits im Jahr 2023 umgesetzt, um den öffentlichen Raum besser zu steuern. Damit setzt die Stadtverwaltung auf eine Konzentration des Angebots statt auf einen freien Wettbewerb mehrerer Firmen.
Auch die Gesamtzahl der verfügbaren Geräte wird weiterhin kontrolliert und auf rund 4.200 Leihroller begrenzt. Diese Kapazitätsgrenze soll sicherstellen, dass die Infrastruktur der Stadt nicht überlastet wird. Trotz dieser Einschränkungen verzeichnet das Scooter-Sharing in der österreichischen Hauptstadt eine beträchtliche Beliebtheit.
Zusätzlich zur Begrenzung der Anbieter und Geräte gelten seit der Umstellung im Jahr 2023 auch strengere Regeln für die Benutzung der Fahrzeuge. Diese Maßnahmen dienen dazu, die Ordnung im Stadtbild zu wahren und die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen. Die Stadt verfolgt damit einen kontrollierten Ansatz für die Integration der Mikromobilität.




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