Der Mutterkonzern von Snapchat, Snap, hat einen US-Prozess über die mutmaßliche Social-Media-Sucht durch einen Vergleich beendet. Wie die Anwälte der Klägerinnen am Montag bekannt gaben, konnte die rechtliche Auseinandersetzung so vor einem Gericht in Los Angeles abgewendet werden. Diese Entscheidung erfolgte nur zwei Tage vor dem geplanten Beginn der Eröffnungsplädoyers.
Im Zentrum des Rechtsstreits standen Vorwürfe zweier junger Klägerinnen gegen den Konzern. Die Frauen hatten Snapchat vorgeworfen, dass die Anwendung gezielt so konzipiert worden sei, um die Nutzerinnen abhängig zu machen. Diese Vorwürfe beziehen sich auf das Design der App und deren psychologische Wirkung auf die Zielgruppe.
Die genaue Höhe der Vergleichssumme, mit der die Parteien die Einigung besiegelten, wurde nicht bekannt gegeben. Es bleibt somit im Unklarheit, welche finanziellen Mittel Snap aufwenden musste, um das Verfahren vorzeitig zu beenden und ein öffentliches Urteil zu vermeiden.
Dieser Fall folgt einem ähnlichen Muster wie jüngste Entwicklungen bei anderen Tech-Giganten. Nur wenige Tage zuvor hatte auch Meta, die Muttergesellschaft von Facebook, einen vergleichbaren Prozess wegen mutmaßlicher Social-Media-Sucht durch eine Einigung beendet.




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