Der Bundespräsident Guy Parmelin und der chinesische Präsident Xi Jinping haben in Peking ein erweitertes Freihandelsabkommen unterzeichnet. Diese Vereinbarung markiert eine signifikante Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen. Bereits im August hatten Vertreter Chinas und der Schweiz über die Verhandlungen zu diesem Abkommen informiert.
Im Zentrum des Abkommens steht die massive Senkung von Handelsbarrieren für Schweizer Unternehmen. Künftig sollen 99,8 Prozent der Schweizer Exporte zollfreien Zugang zum chinesischen Markt erhalten. Damit sichert sich die Schweiz einen für ein europäisches Land ungewöhnlich freien Zugang zum zweitgrößten Wirtschaftsraum der Welt.
Dieser strategische Schritt erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Handelsbarrieren, die insbesondere durch die USA und die Europäische Union aufgebaut werden. Das Abkommen positioniert die Schweiz somit vorteilhaft im Vergleich zu anderen europäischen Handelspartnern. Ziel ist es, Schweizer Exporteuren einen deutlich besseren Marktzugang zu ermöglichen.
In einer Erklärung vor den Medien in Peking bezeichnete Parmelin die Unterzeichnung als einen «neuen Schritt in unseren Beziehungen». Präsident Xi Jinping ergänzte, dass das Abkommen den politischen Mut beider Länder zeige. Die Unterzeichnung am Freitag unterstreicht das Bestreben beider Staaten, ihre bilateralen Handelsbeziehungen zu intensivieren.



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