Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat nach Ablauf der offiziellen Bewerbungsfrist sieben Interessenten für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele und Paralympics im Jahr 2036 bekannt gegeben. Unter den Bewerbern befinden sich die Städte München aus Deutschland, Budapest aus Ungarn sowie Istanbul aus der Türkei. Diese Auswahl zeigt die globale Verteilung des Interesses an dem sportlichen Großereignis.
Neben den genannten Städten haben sich auf nationaler Ebene Katar, Indien, Südkorea und Südafrika für die Ausrichtung beworben. Damit stehen sich insgesamt sieben verschiedene Kandidaturen aus unterschiedlichen Kontinenten gegenüber. Die Bewerbungen umfassen sowohl die klassischen Olympischen Spiele als auch die Paralympics.
Der Zeitplan für den Auswahlprozess ist langfristig angelegt, wobei das IOC voraussichtlich im März 2027 entscheiden wird, welche Bewerbungen in die nächste Verfahrensphase vorrücken. Dieser erste Filter dient dazu, die Liste der potenziellen Gastgeber zu präzisieren. Die detaillierte Prüfung der Infrastruktur und Konzepte erfolgt in den folgenden Schritten.
Die endgültige Entscheidung darüber, wer die Spiele im Jahr 2036 offiziell ausrichten darf, wird erst im Jahr 2029 fallen. Bis dahin müssen die Kandidaten ihre Eignung unter Beweis stellen und die Kriterien des IOC erfüllen. Die globale Konkurrenz zwischen europäischen Städten und asiatischen sowie afrikanischen Staaten bleibt somit über Jahre bestehen.




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